Corporate Design

Studioleitfaden – Teil 1

Der gemein­same Nen­ner aller Publi­ka­tio­nen ist der Anspruch, krea­tive und klas­si­sche Unter­neh­men zusam­men­zu­brin­gen, einen Dia­log jen­seits von fest­ge­fah­re­nen Kli­schees und Ste­reo­ty­pen zu initi­ie­ren und die Ver­net­zung zu för­den. Das alles geschieht nicht ohne ein über­ge­ord­ne­tes Ziel, nähm­lich die lang­fris­tige Wett­be­werbs­fä­hig­keit von Unter­neh­men — sei es „tra­di­tio­nel­ler“ oder „krea­ti­ver“ Aus­rich­tung — zu sichern und damit einen Bei­trag der Wert­schöp­fung zu leisten.

CI (Cor­po­rate Identity)
ist das for­mu­lierte Selbst­ver­ständ­nis eines Unter­neh­mens. Sie besteht aus fest­ge­schrie­be­nen, bin­den­den Prin­zi­pien für Ver­hal­ten, Kom­mu­ni­ka­ti­ion und Erschei­nungs­bild zur Bestim­mung einer unver­wech­sel­ba­ren Unternehmenspersönlichkeit.

Was kann Gestal­tung für Unter­neh­men leis­ten? Was sind die Vor­raus­set­zun­gen um ein best­mög­li­ches Ergeb­nis zu erhal­ten? Die­sen Fra­gen und Aspek­ten wid­met wir uns in diesem Studioleitfaden. Zeit­ge­mäße Gestal­tung als Pro­zess für Pro­dukte und Leis­tun­gen erzeugt auf grund­le­gende Weise jenen Mehr­wert, der für alle Nut­zer nachhaltigem Erfolg führt.

CD (Cor­po­rate Design)
ist die visu­ell wahr­nehm­bare Gesamt­heit aller bewusst beein­fluss­ten Erschei­nungs­for­men eines Unternehmens.

Durch die Defi­ni­tion von Stan­dards wer­den klare Vor­ga­ben im Bereich des Cor­po­rate Designs geschaf­fen, um eine kon­ti­nu­ier­li­che Stei­ge­rung der Pro­fes­sio­na­li­tät sicherzustellen.

 

Problemstellung und Zielsetzung

Es gibt unter­schied­li­che Auf­fas­sun­gen über den Umfang und die Qua­li­tät von Cor­po­rate Design, z.B. zu fol­gen­den Fragen:

Was umfasst eine Logor­ein­zeich­nung?
Wie wer­den Fir­men­far­ben defi­niert?
Was gehört in ein Corporate-Design-Manual?

Auch Auftraggeber/Auftraggeberinnen wün­schen sich ent­spre­chende Infor­ma­tio­nen­ zur Beur­tei­lung von unter­schied­li­chen Gestal­tungs­lö­sun­gen. Das Ziel, duch Defi­ni­tio­nen von Stan­dards Qua­li­täts­män­gel zu verhindern.

 

Umfang und Gliederung

Die grund­le­gen­den und unver­zicht­ba­ren Ele­mente des Cor­po­rate Designs, also Basis­ele­mente Logo, Cor­po­rate Colour, Cor­po­rate Type, Ord­nungs­prin­zi­pien und CD-Manual. Jeder Teil ist wie folgt strukturiert:

Begriffs­be­stim­mun­gen
Die in der Pra­xis unter­schied­li­chen gehand­hab­ten Begriffe (z.B. Wort­marke, Schrift­zug, Logo usw.) wer­den klar definiert.

Bewer­tungs­kri­te­rien
Ent­schei­dun­gen über alter­na­tive Gestal­tungs­lö­sun­gen wer­den meis­tens sub­jek­tiv getrof­fen. Kun­den­spe­zi­fisch gewich­tete Bewer­tungs­kri­te­rien ermög­li­chen objek­tive Ent­schei­dun­gen von Kunden/Kundinnen und Gestaltern/Gestalterinnen.

Prä­sen­ta­tion
Vor der Aus­füh­rung müs­sen Gestal­tungs­lö­sun­gen in mög­lichst rea­li­täts­na­her Form dar­ge­stallt wer­den. Emp­foh­len wird hier die jeweils opti­mal geeig­nete Prä­sen­ta­ti­ons­form von Entwürfen.

Über­ga­be­da­ten
Die Defi­ni­tion der geeig­ne­ten Über­ga­be­da­ten ermög­licht objek­ti­ven Preis– und Leis­tungs­ver­gleich und gewähr­leis­tet die pro­blem­lose Anwen­dung in unter­schied­li­chen Bereichen.